Diese kompakte Strecke beginnt an einem grasigen Parkufer, führt unter zwei Brücken hindurch und endet an einer alten Schleuse, wo das Wasser oft still liegt. Ideal für deinen ersten Abend nach der Arbeit: kurze Distanz, übersichtliche Navigation, viele Ausstiegsmöglichkeiten. Halte dich rechts am Ufer, um motorisierten Verkehr weiträumig zu kreuzen. Rückweg bei schwindendem Licht ist entspannt, da Orientierungspunkte wie Turmuhr, markante Laternenreihen und bewachsene Mauern zuverlässig den Weg weisen.
Brückenbögen rahmen die Sonne, wenn sie über der Skyline sinkt. Positioniere dich leicht stromauf zur Brücke, richte dein Board quer zum Licht und warte, bis die Wellen sich glätten. Spiegelungen benötigen Geduld und minimalen Paddeldruck. Nutze kurze Stillhaltephasen, atme ruhig und bewege dich nur, wenn ein Motiv wirklich entsteht. Ein Teleobjektiv oder ein Smartphone im Nachtmodus hilft, ohne zu blenden. Bitte achte darauf, andere Wasserverkehrsteilnehmer nicht zu behindern, während du fotografierst.
Zwischen Promenaden entstehen immer wieder stille Winkel: ein Seitenarm hinter Weiden, ein schmaler Kanal entlang alter Lagerhäuser, eine kleine Bucht unterhalb eines Parks. Nutze diese Orte, um Atem und Paddelschlag zu synchronisieren. Zähle gleichmäßige Züge, richte deinen Blick auf eine sanfte Uferlinie und lass Geräusche der Stadt wie Hintergrundmusik wirken. Kurze Pausen im Sitzen beruhigen Puls und Geist, bevor du den offenen Abschnitt wieder aufnimmst und entspannt zurückgleitest.